Gepostet im Januar, 2020


DIE LIN­KE

im Land­kreis Fürth

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Bei den Kom­mu­nal­wah­len am 15. März wird DIE LIN­KE nicht nur zum ers­ten Mal für den Kreis­tag Fürth Land kan­di­die­ren, son­dern auch in fünf Gemein­den. Sie möch­te in Zirn­dorf, Roß­tal, Cadolz­burg und Stein erst­mals in die Rat­häu­ser ein­zie­hen.   

Durch ihr gutes Abschnei­den bei den Bun­des­tags­wah­len 2017 darf DIE LIN­KE bei den Kom­mu­nal­wah­len in allen Gemein­den antre­ten, ohne dafür extra Unter­schrif­ten sam­meln zu müs­sen. DIE LIN­KE hat dies zum Anlass genom­men, erst­mals für den Kreis­tag Fürth Land sowie die Gemein­den Zirn­dorf, Ober­as­bach, Cadolz­burg, Roß­tal und Stein zu kan­di­die­ren. Für den Kreis­tag hat sich die Par­tei als Ziel gesetzt, mit min­des­tens drei Per­so­nen ein­zu­zie­hen. Als Land­rats­kan­di­dat hat DIE LIN­KE im Dezem­ber Chris­ti­an Löb­el nomi­niert, wel­cher auch als Spit­zen­kan­di­dat für Cadolz­burg kan­di­diert. In die Rat­häu­ser will DIE LIN­KE jeweils mit ein bis zwei Per­so­nen ein­zie­hen. In Zirn­dorf, Ober­as­bach, Roß­tal und Stein schickt sie auch eige­ne Bür­ger­meis­ter-Kan­di­da­tIn­nen ins Ren­nen.

DIE LIN­KE will dabei an die guten Ergeb­nis­se bei den Bun­des­tags­wah­len 2017 anknüp­fen. Hier konn­te sie in den Gemein­den im Land­kreis zwi­schen 6,5 und 8 Pro­zent errei­chen. Für DIE LIN­KE wäre der Ein­zug in den Kreis­tag und fünf Gemein­den im Land­kreis Fürth ein wich­ti­ger Schritt, um sich auch außer­halb der Städ­te als poli­ti­sche Kraft zu ver­an­kern.

Kreis­tag Fürth Land:
29 Kan­di­da­tIn­nen – Land­rats­kan­di­dat: Chris­ti­an Löb­el, christian.loebel@die-linke-fuerthland.de

Kan­di­da­tIn­nen 1–10: 1. Chris­ti­an Löb­el (Cadolz­burg), 2. Marie Schött­ner (Ober­as­bach), 3. Sevim Gün (Zirn­dorf), 4. Andre­as Selz (Stein), 5. Hei­di Mül­ler (Ober­mi­chel­bach), 6. Tobi­as Wolf (Roß­tal), 7. Julia Brück­ner (Stein), 8. Sit­ki Mete Tüze­men (Wil­herms­dorf), 9. Sas­kia Reit­zam­mer (Ober­as­bach). Janosch Gäns­ler (Puschen­dorf)

Zirn­dorf:
10 Kan­di­da­tIn­nen – Bür­ger­meis­ter­kan­di­dat: Vol­ker Ber­dich
Kan­di­da­tIn­nen 1–4: 1. Vol­ker Ber­dich, 2. Sevim Gün, 3. Chris­to­pher War­ren 4. Sabri­na Leu

Vol­ker Ber­dich (41), Grund­schul­leh­rer, Haupt­fä­cher Grund­schul­di­dak­tik und Che­mie, zwei wei­te­re zusätz­li­che Staats­ex­amen als Thea­ter­leh­rer und Bera­tungs­leh­rer
Mail volker.berdich@die-linke-fuerthland.de
„Wir leben in auf­ge­wühl­ten Zei­ten mit Umstän­den die mir deut­lich gemacht haben, dass Demo­kra­tie kei­ne Selbst­ver­ständ­lich­keit ist und nur funk­tio­niert, wenn man sich dafür ein­setzt. Mei­ne zen­tra­len The­men sind Ver­bes­se­rung der Stel­lung von sozia­len Beru­fen, Enga­ge­ment für die Sport­ver­ei­ne der Stadt, Ver­bes­se­rung des kul­tu­rel­len Ange­bots der Stadt, sowie eine Ver­bes­se­rung der Infra­struk­tur des ÖPNV, damit auch in klei­ne­ren Städ­ten wie Zirn­dorf die­ser inten­si­ver genutzt wer­den kann.“

Ober­as­bach:
8 Kan­di­da­tIn­nen – Bür­ger­meis­ter­kan­di­da­tin: Marie Schött­ner
Kan­di­da­tIn­nen 1–4: 1. Marie Schött­ner, 2. Ronald Seitz, 3. Ange­li­ka Filz-Gumb­mann, 4. Mar­tin Spi­cker­mann

Marie Schött­ner (24), Stu­den­tin Gym­na­si­al­lehr­amt (Englisch/Geschichte)
Mail: marie.schoettner@die-linke-fuerthland.de
„Mir ist es ein beson­de­res Anlie­gen, dass DIE LIN­KE erst­mals für den Kreis­tag Fürth Land und in Ober­as­bach antritt, um auch dort eine star­ke, sozia­le Stim­me ins Rat­haus bzw. Kreis­tag zu brin­gen. Ich möch­te es den Bür­gern hier ermög­li­chen, DIE LIN­KE zu wäh­len und somit die Demo­kra­tie gegen den zuneh­men­den Rechts­ruck der Gesell­schaft zu stär­ken. Ein­set­zen möch­te ich mich für mehr sozia­le Gerech­tig­keit, Jugend­ar­beit, Ver­bes­se­run­gen beim ÖPNV und mehr Trans­pa­renz des Ver­wal­tungs­ap­pa­ra­tes.“

Stein:
8 Kan­di­da­tIn­nen – Bür­ger­meis­ter­kan­di­dat: Andre­as Selz
Kan­di­da­tIn­nen 1–4: 1. Andre­as Selz, 2. Julia Brück­ner, 3.Philipp Gott­schalk, 4. Rebec­ca Selz

Andre­as Selz (43), Jugend­so­zi­al­ar­bei­ter
Mail: andreas.selz@die-linke-fuerthland.de
„Ich tre­te bei der Kom­mu­nal­wahl als Bür­ger­meis­ter­kan­di­dat für Stein an, weil ich für einen ech­ten Poli­tik­wech­sel ste­he: Dis­kus­sio­nen müs­sen von vor­ne her­ein öffent­lich geführt wer­den und alle Ent­schei­dun­gen müs­sen so getrof­fen wer­den, dass sie gleich­zei­tig nach­hal­tig und sozi­al aus­ge­gli­chen sind. Wer zei­gen kla­re Kan­te gegen Rechts und wol­len ein sozia­les Stein für alle Men­schen die hier leben!“

Cadolz­burg:
8 Kan­di­da­tIn­nen – Bür­ger­meis­ter­kan­di­dat: kei­ner
Kan­di­da­tIn­nen 1–4: 1. Chris­ti­an Löb­el, 2. Julia Leis­ner, 3. Her­bert Beck, 4. Sil­ke Man­neck

Chris­ti­an Löb­el (36), Geschäfts­füh­rer Bund der Ale­vi­ti­schen Jugend Bay­ern (BDAJ)
Mail: christian.loebel@die-linke-fuerthland.de
„Ich kan­di­die­re in Cadolz­burg für DIE LIN­KE, um Cadolz­burg zu einem lebens­wer­ten Ort für alle zu machen! Als lang­jäh­ri­ger Ver­tre­ter der Inter­es­sen von Kin­dern und Jugend­li­chen liegt mir ins­be­son­de­re die För­de­rung der Jugend­ar­beit, aber auch der Sub­kul­tur und ins­ge­samt des ehren­amt­li­chen Enga­ge­ments am Her­zen. Dar­über hin­aus tre­ten wir für bezahl­ba­ren Wohn­raum für alle, für eine trans­pa­ren­te und digi­ta­le Ver­wal­tung, für bes­se­ren öffent­li­che Nah­ver­kehr und schnel­les Inter­net ein.“

Roß­tal:
7 Kan­di­da­ten – Bür­ger­meis­ter­kan­di­dat: Tobi­as Wolf
Kan­di­da­ten 1–3: 1. Tobi­as Wolf, 2. Axel Schmidt, 3. Micha­el Hitz

Tobi­as Wolf (26), Stu­dent Maschi­nen­bau
Mail: tobias.wolf@die-linke-fuerthland.de
„Ich kan­di­die­re in Roß­tal um allen die von der Poli­tik der letz­ten Jah­re frus­triert und von dem sich aus­brei­ten­dem Rechts­ruck in Euro­pa besorgt sind, die Mög­lich­keit zu geben ihr Kreuz bei der LIN­KEN zu machen. Roß­tal braucht eine Stim­me im Rat­haus, die sich kon­se­quent für sozia­le Anlie­gen ein­setzt. Mir liegt beson­ders ein bes­se­rer ÖPNV, schnel­le­res Inter­net und sozia­le Pro­jek­te am Her­zen. Hier­bei ist z.B. das Jugend­haus gemeint, wel­ches ich ger­ne wie­der für die eigent­li­che Ziel­grup­pe anspre­chen­der gestal­ten möch­te – am bes­ten in Selbst­ver­wal­tung durch Jugend­li­che.“

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Kla­re Kan­te gegen Rechts.

 Kein Podi­um für Ras­sis­ten!

Kein Podi­um für Ras­sis­ten im Wahl­kampf

Die Für­ther LIN­KE und ihr OB-Kan­di­dat Niklas Haupt neh­men an kei­nen Podi­ums­dis­kus­sio­nen teil, zu denen die AfD ein­ge­la­den wur­de. Gleich­zei­tig for­dert DIE LIN­KE die OB-Kan­di­da­tIn­nen der ande­ren demo­kra­ti­schen Par­tei­en auf, dies eben­falls zu tun und der AfD damit die Rote Kar­te zu zei­gen

Im Zusam­men­hang mit den Kom­mu­nal­wah­len am 15. März laden zahl­rei­che Orga­ni­sa­tio­nen in den kom­men­den Wochen zu Podi­ums­dis­kus­sio­nen ein. Wäh­rend die meis­ten Ver­an­stal­ter kei­nen Ver­tre­ter der ras­sis­ti­schen AfD zu ihren Dis­kus­sio­nen gela­den haben, soll bei den Debat­ten des Stadt­ju­gend­rings und des Direkt.Magazins* auch die AfD zu Wort kom­men.

DIE LIN­KE und ihr OB-Kan­di­dat Niklas Haupt haben sich dage­gen ent­schie­den an Podi­en teil­zu­neh­men, bei denen die AfD eine Platt­form bekommt. Haupt will damit ein Zei­chen gegen die Nor­ma­li­sie­rung im Umgang mit der extrem rech­ten Par­tei set­zen. Gleich­zei­tig for­dert die LIN­KE auch die OB-Kan­di­da­ten der ande­ren demo­kra­ti­schen Par­tei­en auf die­sem Schritt zu fol­gen und kla­re Kan­te gegen Rechts zu zei­gen.

„Wer mit der AfD umgeht, als wäre dies eine ganz gewöhn­li­che Par­tei, spielt mit dem Feu­er. Die­se Par­tei ist eine Bedro­hung für Demo­kra­tie und Bevöl­ke­rung. Statt ihr ein Podi­um zu bie­ten muss die­se ras­sis­ti­sche Par­tei bekämpft und die Zivil­ge­sell­schaft gestärkt wer­den“, stellt Niklas Haupt klar.

Die Lis­te der poli­ti­schen Tabu­brü­che aus den Rei­hen der AfD ist lang und reicht von Geschichts­re­vi­sio­nis­mus und der Rela­ti­vie­rung des Holo­causts bis hin zu anti­mus­li­mi­scher, ras­sis­ti­scher und anti­se­mi­ti­scher Het­ze. Ein Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­ter der AfD belus­tig­te sich unlängst nach dem ver­such­ten Mas­sa­ker in der Syn­ago­ge in Hal­le über das Geden­ken an die­ses. Für Niklas Haupt und DIE LIN­KE exis­tiert daher mit der AfD längst kei­ne demo­kra­ti­sche Grund­la­ge mehr, auf der ein poli­ti­scher Wett­streit mit ihr mög­lich und ange­mes­sen wäre. Eine Teil­nah­me wür­de nach der Mei­nung der LIN­KEN viel­mehr zu einer wei­te­ren Nor­ma­li­sie­rung der extrem rech­ten Par­tei bei­tra­gen.

*Das Für­ther Direkt.Magazin führt kei­ne Podi­ums­dis­kus­si­on im her­kömm­li­chen Sin­ne durch, son­dern nimmt Dis­kus­sio­nen zwi­schen zwei Kan­di­da­tIn­nen auf Video auf. Dies haben wir erst nach der Pres­se­mit­tei­lung erfah­ren. Daher neh­men wir an die­sem For­mat teil, da nicht vor­ge­se­hen ist, dass unser OB-Kan­di­dat mit der ras­sis­ti­schen AfD dis­ku­tiert.

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Mit Spit­zen­team zur

Kom­mu­nal­wahl 2020

DIE LIN­KE geht mit Spit­zen­team in den Kom­mu­nal­wahl­kampf

Die Mit­glie­der der Für­ther LIN­KEN wähl­ten im Okto­ber 2019 im Stadt­mu­se­um ihre Stadt­rats­lis­te und ihren OB Kan­di­da­ten für die Kom­mu­nal­wah­len am 15. März 2020. Ulrich Schön­weiß, Bet­ti­na Wagegg und Niklas Haupt füh­ren die Kan­di­da­tIn­nen­lis­te der LIN­KEN an.

Mit 94 Pro­zent wur­de Niklas Haupt zum Ober­bür­ger­meis­ter-Kan­di­da­ten gewählt. Der 33-jäh­ri­ge Poli­to­lo­ge arbei­tet für die Rosa-Luxem­burg-Stif­tung und trat im ver­gan­ge­nen Jahr bereits als Mit­tel­frän­ki­scher Spit­zen­kan­di­dat der LIN­KEN zur Land­tags­wahl an. Die Lis­te der Kan­di­da­tin­nen und Kan­di­da­ten führt der bis­he­ri­ge Stadt­rat Ulrich Schön­weiß an. Ihm folgt die 41-jäh­ri­ge Bet­ti­na Wagegg auf dem zwei­ten und Niklas Haupt auf dem drit­ten Platz. Als Team wol­len sie in den kom­men­den Mona­ten um Stim­men für DIE LIN­KE wer­ben, um in Frak­ti­ons­stär­ke in den Stadt­rat ein­zu­zie­hen.

Niklas Haupt „Ob Mie­ten, Umwelt, Ver­kehr, Pfle­ge und Arbeits­ver­hält­nis­se – für 2020 wer­de wir den Druck aus den Betrie­ben und von der Stra­ße erst in den Wahl­kampf und  anschlie­ßend ins Rat­haus tra­gen. Wir wer­den Fürth sozia­ler gestalten.“Einer der Schwer­punk­te von Haupt ist die Mie­ten­po­li­tik „Der Preis­spi­ra­le nach Oben muss ein Ende gesetzt werden.Wir brau­chen deut­lich mehr sozia­len Woh­nungs­bau und einen Mie­ten­de­ckel, des­we­gen unter­stüt­zen wir auch das Volks­be­geh­ren für einen Mie­ten­stopp“.

Uli Schön­weiß: „Ich wer­de im Stadt­rat wei­ter für eine sozia­le Stadt und die Men­schen­rech­te strei­ten. Ein Schwer­punkt ist die sozi­al-öko­lo­gi­sche Ver­kehrs­wen­de. Wir haben schon erreicht, dass die Fahr­prei­se nächs­tes Jahr nicht mehr erhöht wer­den sol­len, aber sie sind immer noch viel zu teu­er. Mit­tel­fris­tig will ich in Fürth einen gut aus­ge­bau­ten und kos­ten­lo­sen ÖPNV.“

Bet­ti­na Wagegg: „Ich wün­sche mir für Fürth eine leben­di­ge Zivil­ge­sell­schaft und viel­fäl­ti­ge kul­tu­rel­le Ange­bo­te für alle Tei­le der Gesell­schaft. Ich möch­te es Men­schen erleich­tern, aktiv zu wer­den. Aber gesell­schaft­li­che Teil­ha­be, poli­ti­sche oder kul­tu­rel­le Arbeit brau­chen Frei­räu­me ohne Druck, viel poli­ti­schen Wil­len und eine lang­fris­ti­ge Per­spek­ti­ve.“

Auch Nicht­mit­glie­der der LIN­KEN fin­den sich auf aus­sichts­rei­chen Lis­ten­plät­zen wie­der. Bei­spiels­wei­se kan­di­diert die Sozi­al­päd­ago­gin und poli­ti­sche Akti­vis­tin Anna Salo­mon auf dem vier­ten Lis­ten­platz und auf dem sechs­ten Platz die Für­ther DGB-Vor­sit­zen­de Ruth Bren­ner. DIE LIN­KE will damit errei­chen, dass der Ein­fluss zivil­ge­sell­schaft­li­cher Akteu­re und sozia­ler Bewe­gun­gen auf der kom­mu­na­len Ebe­ne erhöht wird. Ort­spre­che­rin Anny Hei­ke erklärt: „Die Kämp­fe um sozia­le Gerech­tig­keit und eine offe­ne Gesell­schaft gehö­ren für uns untrenn­bar zusam­men. Wir haben mit unse­rer Stadt­rats­lis­te eine bun­te Mischung von Akti­vis­ten aus Par­tei und Zivil­ge­sell­schaft auf­ge­stellt, die für eine wirk­li­che sozia­le und soli­da­ri­sche Alter­na­ti­ve in Fürth ste­hen“.

Lis­te der Kan­di­da­tin­nen und Kan­di­da­ten der LIN­KEN zur Kom­mu­nal­wahl am 15. März 2020 in der Stadt Fürth

1. Schön­weiß, Ulrich
2. Wagegg, Bet­ti­na
3. Haupt, Niklas (OB-Kan­di­dat)
4. Salo­mon, Anna
5. Lind­ner, Fabi­an
6. Bren­ner, Ruth
7. Baran, Jür­gen
8. Pas­til­le, Michel­le
9. Bon­ner­mann, Jens
10. Schle­ser, Regi­na
11. Som­mer, Sebas­ti­an “Wastl”
12. Meral, Der­ya
13. Zieg­ler, Ernst
14. Hei­ke, Anny
15. Kris­tuf, Rai­ner
16. Denk, Mari­on
17. Dist­ler, Alex
18. Kolb, Rosi
19. Renie­ris, Simon
20. Stoll, Mar­len
21. Bahr, Mar­cus
22. Len­der, Tan­ja
23. Roscher, Fer­di­nand
24. Roth, Sabi­ne
25. Bor­chert, Cars­ten
26. Hacker, Yas­min
27. Rei­chen­be­cher, Anton
28. Köh­ler-Stoll, Jonas
29. Bruck­mann, Uwe
30. Hän­del, Tho­mas
31. Rei­chel, Ste­fan
32. Jung, Sebas­ti­an
33. Szabo, Ist­van
34. Hüb­ner, Karl

 

 

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Niklas Haupt

Niklas Haupt


Gepostet Von am Jan 13, 2020

Niklas Haupt

Ober­bür­ger­meis­ter-Kan­di­dat und Lis­ten­platz 3
33 Jah­re — Bil­dungs­re­fe­rent

Über Mich

Gebo­ren und auf­ge­wach­sen bin ich in Nürn­berg. Im Jahr 2007 zog es mich nach Fürth, seit­dem woh­ne ich in der Ost­stadt. Nach mei­nem Zivil­dienst am Kli­ni­kum Fürth hol­te ich mein Abitur nach und stu­dier­te Poli­tik­wis­sen­schaf­ten und Kul­tur­geo­gra­phie in Erlan­gen. Seit 2015 arbei­te ich als Bil­dungs­re­fe­rent für die Rosa-Luxem­burg ‑Stif­tung.

Poli­ti­siert wur­de ich in der Bewe­gung gegen den Irak-Krieg im Jahr 2003, als ich das Schü­le­rIn­nen­bünd­nis gegen den Krieg mit initi­iert habe. Anschlie­ßend habe ich mich vor allem Kampf gegen Rechts und für sozia­le Gerech­tig­keit enga­giert. Dabei habe ich in loka­len Bünd­nis­sen wie dem Sozi­al­fo­rum und dem Für­ther Bünd­nis gegen Rechts­ex­tre­mis­mus und Ras­sis­mus mit­ge­wirkt.

Mei­ne Rei­sen in Län­der, die durch Krie­ge oder glo­ba­le Unge­rech­tig­keit ver­armt oder zer­stört sind sowie der Rechts­ruck der ver­gan­ge­nen Jah­re haben mich davon über­zeugt mich stär­ker in der Par­tei DIE LIN­KE ein­zu­brin­gen. Gera­de in Bay­ern brau­chen wir auch in den Kom­mu­nal­par­la­men­ten eine lin­ke Oppo­si­ti­on, die grund­le­gen­de Rech­te ver­tei­digt und kon­se­quent für eine sozia­le, öko­lo­gi­sche und anti­mi­li­ta­ris­ti­sche Wen­de kämpft.

Mit­glied­schaf­ten

ver.di — Ver­ei­nig­te Dienst­leis­tungs­ge­werk­schaft
Für­ther Bünd­nis gegen Rechts­ex­tre­mis­mus und Ras­sis­mus
Aktiv im Info­la­den Ben­a­rio
Natur­Freun­de Deutsch­lands
Kurt-Eis­ner-Ver­ein — Rosa-Luxem­burg-Stif­tung Bay­ern
Ver­ei­ni­gung der Ver­folg­ten des Nazi­re­gimes VVN-BdA

Kon­takt:

E‑Mail: niklas.haupt@die-linke-fuerth.de
Face­book: www.facebook.com/HauptNiklas
Twit­ter: www.twitter.com/haupt_niklas
Insta­gram: www.instagram.com/haupt.niklas

Fürth. Sozi­al. Für alle. Men­schen vor Pro­fi­te.

Seit­dem ich in Fürth lebe sind die Miet­prei­se um fast 50 Pro­zent gestie­gen. Gleich­zei­tig gibt es immer weni­ger Sozi­al­woh­nun­gen. Allei­ne in Fürth war­ten weit über 500 Haus­hal­te auf eine Sozi­al­woh­nung. Zusätz­lich fal­len in den nächs­ten 10 Jah­ren 1000 Woh­nun­gen aus der Sozi­al­bin­dung. Völ­lig unver­ständ­lich ist für mich, dass Fürhter Wohn­bau­ge­nos­sen­schaf­ten in den letz­ten Jah­ren Woh­nun­gen und Häu­ser gebaut und anschlie­ßend gewinn­brin­gend ver­äu­ßert hat. Ich setz­te mich dafür ein, dass Woh­nun­gen end­lich wie­der durch die öffent­li­che Hand gebaut wer­den. Außer­dem braucht es eine fes­te Quo­te von min­des­tens 50 Pro­zent Sozi­al­woh­nun­gen bei Neu­bau­pro­jek­ten. Nur durch einen umfang­rei­chen öffent­li­chen Woh­nungs­bau kön­nen wir die Mie­ten­ex­plo­si­on stop­pen!

Außer­dem set­ze ich mich für eine umfas­sen­de sozi­al-öko­lo­gi­sche Ver­kehrs­wen­de ein. Im Gegen­satz zu sin­ken­den Real­löh­nen stei­gen die Fahr­prei­se seit Jah­ren an und vie­le Stadt­tei­le die abseits der U‑Bahn lie­gen wer­den nur sel­ten von Bus­sen ange­fah­ren. Was es braucht, ist ein gut aus­ge­bau­ter öffent­li­cher Nah­ver­kehr, bezahl­bar für alle. Wir wol­len, dass Fürth ein 365 €-Jah­res­ti­cket mit einem zuge­hö­ri­gen Sozi­al­ti­cket von 15 € pro Monat ein­führt und setz­ten uns gleich­zei­tig dafür auf Lan­des- und Bun­des­ebe­ne dafür ein, dass der ÖPNV mit­tel­fris­tig kos­ten­los wird. Dies wäre sozi­al für alle und ein öko­lo­gi­scher Mei­len­stein!

Dem gesell­schaft­li­chen Rechts­ruck stel­len wir unse­ren soli­da­ri­schen, gemein­sa­men Kampf für eine sozia­le und demo­kra­ti­sche Gesell­schaft ent­ge­gen. Wir wol­len sozia­le Sicher­heit statt sozia­ler Spal­tung. Statt nach unten zu tre­ten, wol­len wir den vor­han­de­nen Reich­tum umver­tei­len, damit die­ser allen zugu­te­kommt!

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Bet­ti­na Wagegg

Bet­ti­na Wagegg


Gepostet Von am Jan 13, 2020

Bet­ti­na Wagegg

Lis­ten­platz 2
42 Jah­re — med.-techn. Rönt­gen­as­sis­ten­tin

Ich kan­di­die­re für DIE LIN­KE, weil für mich Femi­nis­mus ganz viel mit Soli­da­ri­tät zu tun hat, die ich ein­for­de­re und ande­ren gegen­über zei­ge. Die­se poli­ti­schen Über­zeu­gun­gen zu ver­tre­ten und den Wunsch, die Gesell­schaft zum Posi­ti­ven hin zu ver­än­dern, habe ich lan­ge im Kul­tur­be­trieb aus­ge­lebt. Sei es als Teil eines femi­nis­ti­schen DJ-Kol­lek­tivs in Basel, als Mit­glied des Frau­en­raums in der Reit­schu­le (Sozia­les Zen­trum) in Bern oder als Mit­glied des Musik­ver­eins im K4 in Nürn­berg. Kei­ner die­ser Grup­pen geht es dabei nur um Musik, son­dern es geht immer um ein poli­ti­sches State­ment. Es sind Räu­me, die es Men­schen erlau­ben, mal auf­zu­at­men, weil es klar ist, dass Nazis kei­nen Zutritt haben oder dass sexu­el­le Beläs­ti­gung natür­lich nicht tole­riert wird und Homo­pho­bie erst recht nicht. Die­se Räu­me sind wich­tig, weil auch im Jahr 2020 Men­schen tag­täg­lich Dis­kri­mi­nie­rung erfah­ren und sie somit sich soli­da­risch ver­hal­ten.

Die­ses ehren­amt­li­che Enga­ge­ment hat teil­wei­se viel abge­for­dert, aber mis­sen wür­de ich es nie wol­len. War­um die Schweiz? Bis zu mei­nem Umzug nach Fürth habe ich als Radio­lo­gie­as­sis­ten­tin in Kli­ni­ken gear­bei­tet, davon eben eine Zeit lang in der Schweiz. Was ich hier mit­ge­nom­men habe: die Erfah­rung, dass an sich stres­si­ge Arbeits­ta­ge und ‑näch­te mit einem guten Per­so­nal­schlüs­sel um eini­ges erträg­li­cher sein kön­nen. Die Arbeits­be­din­gun­gen für medi­zi­ni­sches Per­so­nal waren in Deutsch­land tat­säch­lich noch nie gut.

Weder, wenn es um den Per­so­nal­schlüs­sel ging, noch wenn es um die Bezah­lung ging. Ich gehö­re auch zu den­je­ni­gen, die für ihre Berufs­aus­bil­dung zah­len muss­ten. Bafög gab es dafür nicht. Und mit einem MTRA-Gehalt in Mün­chen war es schon vor 20 Jah­ren kaum mög­lich, bezahl­ba­ren Wohn­raum zu fin­den. Das Erstau­nen dar­über, wie es plötz­lich zu die­sem Pfle­ge­not­stand kom­men konn­te, ist für mich nicht nach­voll­zieh­bar.

Seit gerau­mer Zeit wur­de das Bedürf­nis jedoch immer mehr, mich poli­tisch zu enga­gie­ren. Einer­seits, weil ich als Femi­nis­tin so mei­ne The­men direkt ein­brin­gen kann, wie zum Bei­spiel eine 100%ige Finan­zie­rung von Frau­en­häu­sern oder einen Aus­bau von Anti­dis­kri­mi­nie­rungs­ar­beit. Ande­rer­seits eben auch, weil Soli­da­ri­tät in Form von bezahl­ba­rem Wohn­raum oder güns­ti­gem bis kos­ten­lo­sem ÖPNV gelebt wer­den kann. Und Soli­da­ri­tät bedeu­tet auch, den Für­ther Haupt­bahn­hof mit einem Auf­zug zu ver­se­hen oder Ampel­pha­sen für Fuß­gän­ger zu ver­län­gern, damit alle recht­zei­tig die Über­que­rung schaf­fen. Und ja, Soli­da­ri­tät und Mit­glied von der Par­tei DIE LIN­KE zu sein heißt für mich auch, sich klar gegen faschis­ti­sche Par­tei­en zu posi­tio­nie­ren und Anti­se­mi­tis­mus, Homo­pho­bie eben­so ent­schie­den ent­ge­gen­zu­tre­ten wie Ras­sis­mus.

Kon­takt: Bettina.Wagegg@die-linke-fuerth.de

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